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landscape careLandschaftspflege (ger.)

  • Measures taken for the protection and restoration of valuable landscapes.  
    bioethics
    1902

    Ich lasse den A.H. zeichnenden Mitarbeiter des »Schwäbischen Merkur« [sehr wahrscheinlich August Hedinger], in dessen Artikelserie eine Menge feinsinniger Bemerkungen über Denkmal- und Landschaftspflege enthalten sind, das Wort

    Polaczek, E. (1902). Der Streit um die Wiederherstellung des Heidelberger Schlosses. Kunstchronik N.F. 13, 321-332: 323.

    1904

    St. Goar. Der Kreistag hat in seinen Etat einen Betrag von 300 Mk. für die Zwecke der Denkmal- und Landschaftspflege eingestellt, aus welcher Summe insbesondere Prämien für die Herstellung entsprechender Rheinfassaden an den Häusern minder bemittelter Bauherren gegeben werden sollen.

    Anonymus (1904). Denkmalschutz und Denkmalpflege. Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine 52: 236.

    1910

    Landschaftspflege ist Erhaltung der landschaftlichen Schönheit, der natürlichen und künstlichen. Aber da die Landschaft nicht nur etwas Historisches ist, sondern ein Stück lebender Natur und Kultur, so muß die Landschaftspflege im unterschiede von der Denkmalpflege mehr sein als Erhaltung. Sie muß auch die Verschönerung des Landes im Sinne der Natur und der Kunst umfassen.

    Gradmann, E. (1910). Heimatschutz und Landschaftspflege: 29.

    1966

    Die Landschaftspflege erstrebt die Ordnung, den Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Landschaften, die nachhaltig leistungsfähig, ökologisch vielfältig, schön und für den Menschen gesund sind. Sie soll insbesondere Schäden im Landschaftshaushalt und im Landschaftsbild vorbeugend verhindern und bereits eingetretene Schäden ausgleichen oder beseitigen. Die Arbeit der Landschaftspflege setzt Grundlagenuntersuchungen vorwiegend landschaftsgeschichtlicher, biologischer, ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Art voraus. Sie umfaßt die Landschaftsanalyse und -diagnose, die Landschaftsplanung, den Landschaftsbau und pflegliche Nutzung der natürlichen Hilfsquellen wie Boden, Wasser, Luft, Klima, Pflanzen- und Tierwelt. Die Tätigkeit der Landschaftspflege erstreckt sich auf die freie Landschaft.

    Buchwald, K. (1966). Landespflege. In: Handwörterbuch der Raumforschung und Raumordnung, 982-1009: 982; 985. 

    1968

    Die Landschaftspflege erstrebt die Ordnung, den Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Landschaften mit dem Ziel einer nachhaltig leistungsfähigen und für den Menschen gesunden Landschaft. Sie soll insbesondere Schäden im Landschaftshaushalt und im Landschaftsbild vorbeugend verhindern und bereits eingetretene Schäden ausgleichen oder beseitigen. Die Landschaftspflege setzt Grundlagenuntersuchungen vorwiegend landschaftsgeschichtlicher, biologischer, ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Art voraus. Sie umfaßt die Landschaftsanalyse und -diagnose, die Landschaftsplanung, den Landschaftsbau und die pflegliche Nutzung der natürlichen Hilfsquellen, wie Boden, Wasser, Luft‚ Klima, Pflanzen- und Tierwelt. Sie erstreckt sich auf die freie Landschaft.

    Buchwald, K. (1968). Begriff und Stellung von Landschaftspflege und Naturschutz im Rahmen der wissenschaftlich-planerischen Disziplinen. In: Buchwald, K. & Engelhardt, W. (eds.). Handbuch für Landschaftspflege und Naturschutz, vol. 1. Grundlagen, 132-137: 134. 

Buchwald, K. (1968). Geschichtliche Entwicklung von Landschaftspflege und Naturschutz in Nord-, West- und Mitteleuropa. In: Buchwald, K. & Engelhardt, W. (eds.). Handbuch für Landschaftspflege und Naturschutz, vol. 1. Grundlagen, 97-131.

Barthelmess, A. (1988). Landschaft – Lebensraum des Menschen: Probleme von Landschaftsschutz und Landschaftspflege geschichtlich dargestellt und dokumentiert.

Knaut, A. (1993).: Zurück zur Natur! Die Wurzeln der Ökologiebewegung.