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phylumembranchement (fr.); Stamm (ger.)

  • Originally: any large group of organisms considered to have originated from a common ancestral form in the distant past; an evolutionary lineage, a major taxonomic group. Now usually: spec. a fundamental taxonomic grouping ranking above class and below kingdom, generally comprising organisms which share a basic body plan or pattern of structural organization. (OED 2011)
    taxonomy
    1775

    Im Thierreiche gründet sich die Natureintheilung in Gattungen und Arten auf das gemeinschaftliche Gesetz der Fortpflanzung, und die Einheit der Gattungen ist nichts anders, als die Einheit der zeugenden Kraft, welche für eine gewisse Mannigfaltigkeit von Thieren durchgängig geltend ist. Daher muß die Büffonsche Regel, daß Thiere, die mit einander fruchtbare Jungen erzeugen, (von welcher Verschiedenheit der Gestalt sie auch sein mögen) doch zu einer und derselben physischen Gattung gehören, eigentlich nur als die Definition einer Naturgattung der Thiere überhaupt zum Unterschiede von allen Schulgattungen derselben angesehen werden. Die Schuleintheilung geht auf Klassen, welche nach Ähnlichkeiten, die Natureintheilung aber auf Stämme, welche die Thiere nach Verwandtschaften in Ansehung der Erzeugung eintheilt. Jene verschafft ein Schulsystem für das Gedächtniß; diese ein Natursystem für den Verstand: die erstere hat nur zur Absicht, die Geschöpfe unter Titel, die zweite, sie unter Gesetze zu bringen. […] Von dieser Einheit der Naturgattung, welche eben so viel ist, als die Einheit der für sie gemeinschaftlich gültigen Zeugungskraft, kann man nur eine einzige natürliche Ursache anführen: nämlich, daß sie alle zu einem einzigen Stamme gehören, woraus sie unerachtet ihrer Verschiedenheiten entsprungen sind, oder doch wenigstens haben entspringen können.

    Kant, I. (1775). Von den verschiedenen Racen der Menschen (AA, vol. 427-443): 429-30.

    1812

    j’ai trouvé qu’il existe quatre formes principales, quatre plans généraux, d’après lesquels tous les animaux semblent avoir été modelés […]

    Premier Embranchement. Animaux Vertébrés, ou a Squelette; (Animalia vertebrosa.) […]

    Deuxième Embranchement. Animaux Mollusques; (Animalia mollusca.) […]

    Troisième Embranchement. Animaux Articulés; (Animalia articulata.) […]

    Quatrième Embranchement. Animaux Zoophytes; (Animalia zoophyta s. radiata.)

    Cuvier, G. (1812). Sur un nouveau rapprochement à établir entre les classes qui composent le règne animal. Annales du Muséum d’histoire naturelle 19, 73-84: 76; 83-4.

    1827

    Die Wirbelthiere mit warmem Blut habe ich Haematherma und die mit kaltem Blut Haemacryma genannt: Dieses sind zwei Stämme [French origin: races]

    Berthold, A.A. (transl.) (1827). Latreille’s Natürliche Familien des Thierreichs: 5-6.

    1866

    Jeder Stamm (Phylon) der Organismen-Welt umfasst sämmtliche jetzt noch existirende oder bereits ausgestorbene Lebensformen, welche alle von einer und derselben autogonen Stammform ihre Herkunft ableiten. Diese Stammform (autogones Urwesen) ist stets zu denken als ein vollkommen structurloses und homogenes Moner, ein einfachstes organisches Individuum, ein lebender Klumpen einer Eiweissverbindung, der sich ernährte und durch Theilung fortpflanzte, und aus welchem erst allmählig in vielen Fällen eine Zelle (durch Difterenzirung von Kern und Plasma) und aus dieser (durch Theilung) ein mehrzelliges Lebewesen sich entwickelt hat. […] Unter Stamm oder Phylum verstehen wir, wie dort [vol. I, p. 205] festgestellt wurde, ein für allemal „die Gesammtheit aller jetzt noch existirenden oder bereits ausgestorbenen Organismen, welche von einer und derselben gemeinsamen Stammform ihre Herkunft ableiten“.

    Haeckel, E. (1866). Generelle Morphologie der Organismen, 2 vols.: I, 205; II, xix.

    1982

    phylum (phyla) rank within the zoological hierarchy of classification; the principal category immediately below kingdom; see Appendix 10.

    Lincoln, R.J., Boxshall, G.A. & Clark, P.F. (1982). A Dictionary of Ecology, Evolution and Systematics: 192.